Sorg Rennsport startet mit Sieg und Podestplätzen in den Porsche Sports Cup Deutschland
Für Sorg Rennsport hatte der Auftakt zum Porsche Sports Cup Deutschland (PSCD) alles zu bieten.
Wuppertal, 4.5.26. Turbulente Rennen, ein unerwarteter Klassenwechsel, viel Arbeit für die Boxencrew und am Ende Klassensieg und Podestplätze: Für Sorg Rennsport hatte der Auftakt zum Porsche Sports Cup Deutschland (PSCD) alles zu bieten.
Das atemlose Rennwochenende am Hockenheimring begann für den Rennstall der Brüder Benjamin und Daniel Sorg mit einer erfreulichen Überraschung: „Wir waren mit sechs Porsche angereist, wobei einer der beiden 911 GT3 Cup der Modellgeneration 992 ursprünglich nur für einen Test mit Nick von Essen vor Ort war. Der Test lief dann so gut, dass sich Nick dazu entschlossen hat, diese Saison nicht wie geplant mit einem Porsche Cayman GT4 RS Clubsport, sondern im 911 GT3 Cup zu bestreiten“, erklärt Daniel Sorg das leicht geänderte Aufgebot zum Start des schnellen Markenpokals.
Porsche Sprint Challenge Deutschland GT4: Sorg-Neuling gewinnt Lauf zwei
Nick von Essens Umstieg sollte sich im Badischen als Glück für einen Teamkollegen erweisen: „Die beiden Rennen verliefen äußerst turbulent, unsere Autos verzeichneten ungewöhnlich viele Feindkontakte. Wir mussten in der wirklich kurzen Zeit zwischen den beiden Rennen viele Schäden an den Fahrzeugen reparieren. Der Cayman GT4 RS Clubsport von Ragnar Simuland erlitt im ersten Rennen einen so heftigen Treffer an der Vorderachse, dass wir ihn nicht mehr einsetzen konnten – aber zum Glück stand ja das baugleiche Auto von Nick von Essen bereit. So konnte Ragnar am Sonntag doch an den Start gehen.“ Der erst 18-jährige Este mit der Startnummer 35 nutzte die Chance eindrucksvoll und fuhr im Sonntagsrennen vom letzten Startplatz bis auf Rang fünf nach vorn.
Am Samstag hatte PSCD-Debütant Simuland bis zu seinem Ausscheiden sogar um den Klassensieg gekämpft – genau wie der ebenfalls neu zum Team gestoßene Däne Rasmus Vendelbo, amtierender Meister im Porsche Sports Cup Scandinavia. Doch auch der 21-Jährige musste seinen Cayman GT4 RS Clubsport mit der Startnummer 47 nach Feindberührungen mit beschädigtem Kühler abstellen.
Im zweiten Rennen unterstrich Vendelbo erneut sein Talent – diesmal mit zählbarem Erfolg. „Er konnte den im ersten Rennen verpassten Sieg nach Hause fahren. Eine klasse Leistung!“, freut sich Daniel Sorg. „Sehr gefreut haben wir uns auch über die absolut ersten Automobilrennen von ‚Adrian Wolf‘. Im ersten wurde er Gesamtdritter der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT4 und Zweiter in der ProAm-Kategorie.“ Im Sonntagslauf ereilte den jungen Deutschen im Cayman GT4 RS Clubsport mit der Nummer 124 das Schicksal seiner Teamkollegen vom Vortag: „Ein übermütiger Konkurrent hat sein Rennen leider vorzeitig beendet.“
Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3: Meister Ljungberg zweimal auf dem Podest
Mads K. Ljungberg, der mit Sorg Rennsport in der Vorsaison die Porsche Endurance Challenge Deutschland für sich entschieden hatte, steigt zur neuen Saison vom GT4-Cayman in den Porsche 911 GT3 Cup (992) auf. „Mads zeigte zwei spitzenmäßige Rennen“, lobt der Co-Teamchef. „Nach dem dritten Rang am Samstag fuhr er Sonntag auf Platz zwei.“ Nick von Essen rundete das erfreuliche Ergebnis in der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3 mit den Positionen fünf und vier ab. „Von beiden eine super saubere Leistung. Sie zeigen eine tolle Entwicklung – das macht Lust auf die Zukunft. Wir freuen uns riesig auf die nächste Runde des PSCD in knapp vier Wochen in Oschersleben“, bilanziert Daniel Sorg.