Porsche Sports Cup Deutschland: Sorg Rennsport will drei Titel holen und setzt 2027 zwei neue 911 Challenge ein
Drei Titel im Visier – und ein noch größerer Renn-Fuhrpark 2027
Wuppertal 30.9.2026. Beim Saisonfinale des Porsche Sports Cup Deutschland (PSCD) am nächsten Wochenende in Hockenheim will Sorg Rennsport ein dreifaches Meisterstück hinlegen und neben der Teamwertung auch zwei Fahrerkronen sicherstellen. Gleichzeitig planen die Brüder Benjamin und Daniel Sorg für die PSCD-Saison 2027: Dann setzt der Wuppertaler Rennstall seine erfolgreiche Nachwuchsförderung unter anderem mit zwei Exemplaren des soeben vorgestellten Porsche 911 Challenge fort.
Noch zwei Läufe in der Porsche Sprint Challenge GT3/GT4, dann stehen die Gesamtsieger der renommierten Porsche-Markenpokalserie fest. Auf der Zielgerade einer extrem erfolgreichen Saison spricht Vieles dafür, dass einige Meisterpokale an die „Sorg Brothers“ gehen. „Wir fahren um drei Titel. Unsere gesamte Mannschaft wird für diese großen Ziele und für unsere Fahrer noch einmal Vollgas geben“, verspricht Co-Teamchef Daniel Sorg vor dem Finale auf dem Hockenheimring.
Im Mittelpunkt steht für die beiden Chefs des Rennstalls der besonders prestigeträchtige Titel in der Teamwertung. Die Wuppertaler treten als Titelverteidiger an, denn schon im Vorjahr konnte Sorg Rennsport diese zur Saison 2025 erstmals vergebene Auszeichnung gewinnen.
Bei den Fahrern ragt Sorg-Neuzugang Rasmus Vendelbo heraus. Der junge Däne debütierte 2026 in der Porsche Sprint Challenge GT4 – und dominiert diese Serie in dem von Sorg Rennsport vorbereiteten Porsche Cayman GT4 RS Clubsport (982) eindrucksvoll. „Bis auf seinen Ausfall im Auftaktrennen hat Rasmus alle weiteren Läufe für sich entschieden und führt die Pro-Wertung klar an“, freut sich Daniel Sorg. Gut möglich, dass Vendelbo seinem Meisterpokal im Porsche Sports Cup Scandinavia jetzt das deutsche Pendant folgen lässt.
Mit Adrian Wolf geht ein weiterer Sorg-Pilot als Spitzenreiter in die beiden letzten Saisonläufe. Adrian Wolf führt die Pro-Am-Wertung der Porsche Sprint Challenge GT4 an. Auch er steuert die RS-Version des Clubsport-Cayman. Mit bisher sechs Pro-Am-Siegen und drei weiteren Podestplätzen in zehn Rennen hat der Deutsche seine Titelambitionen in dieser Kategorie nachhaltig unterstrichen und die Tabellenführung gefestigt.
Der bei Sorg Rennsport aus dem GT4-Auto in den Porsche 911 GT3 Cup (992) aufgestiegene Mads K. Ljungberg hat auch in der „großen“ Klasse sein Talent bewiesen: In der Porsche Sprint Challenge GT3 stand der Däne – 2025 Gesamtsieger der Porsche Endurance Challenge – bis auf zwei Rennen stets auf dem Podest. Bisheriger Saisonhöhepunkt war Ljundbergs Laufsieg auf dem Nürburgring. Die Saison wird der in dieser Saison in den PSCD-Talent Pool aufgestiegene Youngster voraussichtlich als Tabellendritter der GT3-Kategorie abschließen.
Vollgas-Planung für 2027: Zwei neue Porsche 911 Challenge erweitern den PSCD-Fuhrpark
Parallel zum Kampf um die Team- und Fahrerwertungen läuft bei Sorg Rennsport die Planung für die kommen PSCD-Saison auf Hochtouren. Wichtigste Neuerung: „Wir werden unseren Fuhrpark um zwei neue Porsche 911 Challenge erweitern“, verrät Daniel Sorg.Das im August 2026 vorgestellte neue Kundensportmodell nutzt große Anteile seriennaher GT3-Technik. Dazu gehören neben der Aerodynamik ein Siebengang-PDK-Getriebe, das Lenkrad aus dem 911 GT3 RS mit erweiterten, rennsportspezifischen Funktionen und auch eine Klimaanlage, um die Cockpit-Temperaturen auf einem gut erträglichen Niveau zu halten. Einstellbare Fahrhilfen wie ABS, Traktionskontrolle und das elektronische Stabilitätsprogramm ESC erleichtern den Motorsporteinstieg ebenso wie variable Fahrdynamiksysteme.„Darüber hinaus möchten wir unsere erfolgreiche Nachwuchsförderung im Porsche Sports Cup in Zusammenarbeit mit dem Porsche Talent Pool fortsetzen“, kündigt Daniel Sorg an. „Mit Niklas Kalus, Joep Breedveld, Leon Bauchmüller, Mads K. Ljungberg, Harley Haughton, Calvin de Groot, Ragnar Simuland und Darian Donkel haben bereits einige junge Talent Pool-Fahrer bei uns ihr Können bewiesen. Viele davon konnten sich über den Porsche Sports Cup für höhere Aufgaben empfehlen.“